Erfahrungsbericht Verhaltenstherapeut/in / Erziehungsberater/in IBW

Elfriede Nemec
Verhaltenstherapeutin/ Erziehungsberaterin aus Innsbruck (Österreich)
„Endlich habe ich das Gefühl
eine fundierte Ausbildung zu haben“
So lange ich DENKEN kann, lebe ich.
So lange ich LEBE, lerne ich.
So lange ich LERNE, bin ich lebendig.
So lange ich LEBENDIG bin, kann ich etwas bewirken.
Ich wollte lebendig sein und etwas bewirken können. Ich wollte meine persönlichen Wünsche und Interessen mit meinem Berufsziel verbinden und dieses Ziel durch eine gezielte, effiziente Ausbildung untermauern.Mein Interesse galt, soweit ich zurückdenken kann, den Menschen, ihren Problemen und ihren Verhaltensweisen bzw. den Hintergründen, die zu den unterschiedlichsten Konflikten führen. Mein Lebenswunsch war deshalb, Psychologie zu studieren. Diesen Wunsch konnte ich mir neben meiner Familie und meiner beruflichen Tätigkeit als Kundenberaterin und Verkäuferin (ich bin gelernte Schneiderin) im Textilbereich aus Zeitgründen nicht erfüllen. Aber schon damals kamen viele Kunden ins Geschäft, um mit mir über ihre Probleme zu sprechen. Es interessierte mich, was sie erzählten, ich hatte Mitgefühl mit ihnen und ich konnte gut zuhören. Das verstärkte noch den Wunsch in mir, so bald wie möglich eine Ausbildung in diese Richtung zu absolvieren.Nachdem ich mit 55 pensioniert wurde, ging´s los. Um zum Psychologiestudium zugelassen zu werden, musste ich zunächst eine Studienberechtigungsprüfung machen. Von Anfang an hatte ich das Ziel, selbstständig in eigener Praxis beratend tätig zu sein. Schon während des Studiums sah ich mich nach einer geeigneten Weiterbildung um. Die erste Zusatzausbildung war Mediation in Familien-, Paar- und Scheidungssituationen. Gleich danach eröffnete ich eine Praxis für psychologische Beratung und Mediation.
„Ich wollte meine Qualifikation weiter ausbauen“
Da die Probleme im Familien- und Paarbereich sehr weitreichend sind, wurde mir bald bewusst, dass ich meine Ausbildung noch weiter ausbauen sollte, um wirklich gut fundierte Beratung anbieten zu können. So stieß ich dann auf die Ausbildungsmöglichkeit per Fernstudium und auf das IBW. Ich ließ mir den Studienkatalog schicken und war begeistert von dem Angebot. Auf Grund meiner bereits bestehenden Beratungstätigkeit und meiner Erfahrungen entschied ich mich für das Studium zur Verhaltenstherapeutin und Erziehungsberaterin. Da ich mich durch mein Psychologiestudium gut mit der Literatur auskenne, kann ich sagen, dass die praxisbezogene Darlegung und Vermittlung im Studienmaterial äußerst vorteilhaft und interessant ist. Oft wollte ich die Studienordner gar nicht mehr aus der Hand geben. Auch heute noch nehme ich sie immer wieder mal hervor.

Besonders erwähnenswert finde ich, dass mir mein Psychologiestudium angerechnet wurde. Dadurch verkürzte sich mein Fernstudium und es war auch noch kostengünstiger. Ich habe dann beide Bereiche innerhalb eines Jahres abgeschlossen. Die neuen Erkenntnisse konnte ich schon während des Studiums, auf Grund der guten Verständlichkeit und Umsetzbarkeit, in meiner Beratungstätigkeit mit Erfolg einsetzen – besonders in der Paarberatung, wo eine konstruktive Kommunikation, wie sie in der Verhaltenstherapie-Ausbildung dargestellt ist, eine ganz wichtige Grundlage darstellt. Denn hinter vielen Problemen verbirgt sich vor allem die Unfähigkeit der Partner, richtig miteinander zu sprechen, die oft noch durch Schwierigkeiten mit Kindern verstärkt wird.
„Auch privat verstehe ich gewisse Abläufe viel besser“
Durch mein IBW-Studium kann ich diesen Problemen viel sicherer und fundierter begegnen. Aber auch im privaten Bereich verstehe ich gewisse Abläufe nun viel besser und kann anders darauf reagieren. Ich habe jetzt das Gefühl, eine wirklich effiziente Grundlage für meine Beratungstätigkeit zu haben.Zur Verhaltenstherapie-Ausbildung gehören auch die Grundlagen des NLP. Ich kannte die Neurolinguistische Programmierung schon aus meinem Psychologiestudium und stand diesem Bereich eher skeptisch gegenüber. Durch die praxisbezogene Version und die verständliche Darstellung ist mir klar geworden, dass die Methode der Neurolinguistischen Programmierung meiner Arbeitsweise sehr entgegenkommt. Ich habe erkannt, dass NLP ein außerordentlich wirksames Instrument ist, um destruktive Verhaltensweisen zu erkennen und eine Verhaltensänderung herbeizuführen. Alte Programmierungen lassen Menschen oft nicht aus ihren eingefahrenen Mustern herauskommen – ich konnte NLP in meiner Praxis bereits mit Erfolg einbauen. Aus diesem Grund wird es mein nächster Schritt sein, das Wissen über Neurolinguistische Programmierung zu vervollständigen und auszubauen. Alles in Allem bin ich von der Möglichkeit eines Fernstudiums, wie es bei IBW angeboten wird, begeistert. Ich bin glücklich, dass ich es gemacht habe.
Elfriede Nemec
Weitere Details unter: IBW Institut -> Lerhgänge -> Verhaltenstherapeut/in
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