Erfahrungsbericht Sozialtherapeut/in IBW

Christian Vollmann
Sozialtherapeut aus Herzogenburg (Österreich)
„Ich bin vom Arbeitslosen zum
Beratungsstellenleiter aufgestiegen“
Noch vor einigen Jahren sah es wahrlich nicht allzu gut für mich aus. Ganz nach dem Sprichwort „Ein Unglück kommt selten allein!“ waren innerhalb kürzester Zeit nicht nur private Tragödien (unerwartete Sterbefälle in der Familie, Konflikte mit Verwandten, Trennung von meiner Verlobten u. ä. m.) über mich hereingebrochen, ich wurde auch noch arbeitslos. Da die Arbeitsmarktlage äußerst trist aussah, wurde ich zum Langzeitarbeitslosen. Mit dem kargen Arbeitslosengeld kam ich kaum über die Runden und meine finanziellen Ressourcen gingen mehr und mehr dem Ende zu. Ich fühlte mich so, als wäre mir der Boden unter den Füßen weggezogen worden. Um aus dieser fatalen Situation wieder herauszukommen, musste ich also schleunigst einen neuen Job finden. Doch gerade dieses Unterfangen erschien völlig aussichtslos. Ich wollte unbedingt wieder im sozialen Bereich tätig sein, da ich dort bereits jahrelange Berufserfahrung vorweisen konnte. Ich war zuvor in der Resozialisierungshilfe und in der Jugendarbeit beschäftigt gewesen. Allerdings hatte ich dafür keine spezielle Berufsausbildung und in dieser kritischen Arbeitsmarktsituation konnten nur noch ausgebildete Fachkräfte im Sozialbereich auf einen Arbeitsplatz hoffen. In meinen früheren Job als Lehrer, in dem ich mich immer äußerst unwohl gefühlt hatte, wollte ich nicht zurück. Außerdem war ohnehin auch in dieser Berufssparte die Chance auf eine neue Anstellung gleich Null.Aus diesem Grund machte ich mich auf die Suche nach einer Ausbildungsmöglichkeit. Dabei tauchte das nächste Problem auf: Bei vielen Bildungseinrichtungen, die mich eventuell interessiert hätten, handelte es sich um Präsenzunterricht, was mit einer neuen Arbeitsstelle, die ich dringend benötigte, nicht zu vereinbaren gewesen wäre. Oder die Kosten waren so hoch – für mich unerschwinglich damals.
„Dann kam der Tag, der mein Leben veränderte“
Ich stieß im Internet auf die Homepage des IBW in Lörrach und war sofort von den verschiedensten sozialen und psychologischen Ausbildungen, die man hier über Fernstudien absolvieren konnte, restlos begeistert. Ich bestellte sogleich einen Studienführer und entschied mich nach kurzer Überlegungszeit, den Studiengang „Sozialtherapeut“ zu belegen. Er beinhaltete genau das, was mich seit Jahren am meisten interessiert, nämlich Sozialarbeit mit Schwerpunkt „Beratung“. Und – was besonders erfreulich war – auch die Studienkosten waren sogar für mich als Beschäftigungslosen durchaus leistbar, weil ich monatliche Ratenzahlungen vereinbaren konnte.Mit großer Begeisterung studierte ich den gut strukturierten und leicht verständlichen Lernstoff. Von meinem Studienbetreuer erhielt ich bei etwaigen Fragen kompetente, persönliche Beratung per Mail oder Telefon. Ich besuchte auch mit viel Freude die auf meinen Studiengang abgestimmten Seminare, bei denen ich äußerst liebenswürdige Teilnehmer kennenlernte.In kürzester Zeit wuchs mein Selbstbewusstsein ungemein. Bei jedem Vorstellungsgespräch konnte ich nun, wenn eine Qualifikation auf dem sozialen Sektor verlangt wurde, darauf hinweisen, dass ich mich bereits mitten in der Ausbildung zum Sozialtherapeuten befinde.

„Ich fand innerhalb weniger Wochen eine neue Arbeit“
Wenige Monate später war es soweit: Ich wurde, wenn auch „nur“ als Karenzvertretung, in einem Jugendamt als Mitarbeiter aufgenommen, u. a. deshalb, weil man von meinem IBW-Studium beeindruckt war. Als die Karenzzeit der Dame, die ich vertrat, zu Ende ging, musste ich mich zwar erneut auf Jobsuche begeben, doch nun fand ich bereits innerhalb einiger Wochen(!) eine neue Arbeit, diesmal in einer Beratungsstelle für Jugend- und Familienprobleme. Einer der Hauptgründe, warum unter unzähligen Bewerbern die Wahl auf mich fiel, war meine Ausbildung zum Sozialtherapeuten am IBW. Prinzipiell war zwar für eine Beschäftigung in dieser Einrichtung die Sozialarbeiter-Ausbildung Voraussetzung, doch die allgemeine Überzeugung der Personalverantwortlichen lautete, dass sicherlich auch ein Sozialtherapeut den Anforderungen dieser Beratungsstelle entsprechen würde.Nun ja, inzwischen sind einige Jahre vergangen und scheinbar erfüllte ich die Anforderungen mehr als gut, denn bereits nach wenigen Monaten wurde ich in die Führungsebene befördert. Seitdem habe ich in Kooperation mit zwei Kollegen die Leitung der Beratungsstelle inne. Meine Hauptaufgabe in dieser Funktion ist es, Jugend- und Familienberatungen durchzuführen, d. h. Menschen mit Problemen in verschiedensten Lebensbereichen (Arbeit, Schule, Weiterbildung, Sucht, Familie, Partnerschaft, u. v. m.) zu helfen. Ich mache Gesprächsberatung und arbeite, wenn es erforderlich ist, auch mit anderen Personen oder Institutionen wie Familienmitgliedern oder anderen Bezugspersonen, Jugendämter, Arbeitsamt, Rechtsberater etc. zusammen. Es liegt auf der Hand, dass ich die dazu nötige Qualifikation meinem IBW-Sozialtherapie-Studium, das ich inzwischen erfolgreich absolviert habe, verdanke!Übrigens: Heute ist unsere Beratungsstelle eine der renommiertesten in der ganzen Umgebung. Sie genießt höchstes Ansehen bei allen Fördergeber und bei allen verantwortlichen Politikern. Häufig berichten auch öffentliche Medien über die hohe Frequentierung und Erfolgsquote unserer Institution.
Die Entscheidung für mein Studium am IBW war somit eine der besten meines Lebens. Ich werde auch in Zukunft an vielen weiterbildenden IBW-Seminaren teilnehmen, um immer auf dem neuesten Stand zu sein.
Christian Vollmann
Weitere Details finden Sie hier: IBW – Institut -> Lehrgänge -> Sozialtherapeut/in


